Reisetagebuch Teil 1

Reisetagebuch USA 2008 Teil 1
(Kalifornien, Arizona, Utah, Nevada)

21.06.2008 Hamburg -> London -> San Francisco
Um 7:30 ging unser Flieger von Hamburg nach London. Ohne Probleme und Verzögerungen ging es über das Terminal 5, nach ca. zwei Stunden, weiter Richtung San Francisco. Die meiste Zeit habe ich mit schlafen verbracht. Um 14:20 sind wir dann in San Francisco gelandet.

Nach dem wir unser Gepäck abgeholt hatten, ging es direkt zu Herz um unseren reservierten Mustang abzuholen. Er war natürlich nichts da. Also versuchte man uns als erstes, für 35$ Aufpreis pro Tag, ein Upgrade auf einen Mustang Shelby GT/H andrehen. Den wollten wir aber nicht. Schließlich war der normale Mustang schon nicht unbedingt die erste Wahl für einen Teil unserer Strecke. Ein Tiefergelegtes und getuntes Cabrio wäre es erst recht nicht gewesen.

Nach dem wir mehrfach darauf hingewiesen haben, dass wir “unseren” Mustang wollten, hat man unseren Wunsch akzeptiert. Leider mussten wir fast eine Stunde warten, bis wir ihn in Empfang nehmen konnten. Als nächstes ging es dann erstmal zum Hotel. Nach ein paar ersten Besorgungen im Supermarkt machten wir uns noch mal kurz auf den Weg zur Golden Gate Bridge um danach im Rainforest Cafe am Fishermans Wharf zu Abend zu essen.

22.06.2008 San Francisco
Der Morgen begann mit Nebel und es war kalt. Nach einem ersten kurzen Shopping Ausflug ging es zur Mission Dolores und zu den Twin Peaks. Aufgrund des dichten Nebels war von den Twin Peaks aus aber gar nichts zu sehen. Also ging es wieder zurück ins Zentrum. Dort ging es von der Mason Lane zum Union Square. Schließlich besuchten wir noch die Painted Sisters, die Kreuzung Haight and Ashbury, die Lombard Street und das Ferry Building mit der Bay Bridge. Zum Glück ist San Franciscos Zentrum recht klein, und man musste nie länger als 15 Minuten mit dem Auto Fahren. Den Abend ließen wir dann am Peer 39 im Hard Rock Cafe ausklingen.

23.06.2008 San Francisco -> Santa Barbara
Wir starten früh in den Tag. Wie am Vortag war es sehr Nebelig und kalt. Nach einem Besuch am Veteranen Friedhof von San Francisco, machten wir uns auf dem Highway 1 Richtung Half Moon Bay auf. Wir folgten weiter dem Highway 1 über Santa Cruz bis nach Salinas. In Salinas wechselten wir auf den Highway 101 und kamen am frühen Abend in Santa Barbara an. Da wir für den Weg länger gebraucht hatten als gedacht, gingen wir abends nur noch kurz zum Hafen. Auf dem Rückweg stoppten wir kurz bei 7/11 für einen Abendsnack. Danach ging es direkt ins Bett.

24.06.2008 Santa Barbara
Der heutige Tag sollte unser Shopping Tag werden. Nachdem wir morgens als erstes, um den Massen zu entgehen, die Mission von Santa Barbara besucht haben ging es direkt zur State Street, welches “die” Einkaufsmeile in Santa Barbara ist. Bis zum Nachmittag haben wir uns dort intensiv dem Shopping hingegeben. Am Nachmittag machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Curt House. Abends wollten wir am Stearns Wharf noch etwas essen, da aber schon alles geschlossen war, gab es auf der State Street noch eine Pizza.

25.06.2008 Santa Barbara -> Los Angeles
Am Morgen ging es von Santa Barbara Richtung Chinatown L.A., wo unser Hotel für diese Nacht lag. Nach kurzem einchecken ging es direkt zum Walk of Fame, Man Chinese Theater und Kodak Theater. Nach dem wir beide Seiten des Walk of Fame abgelaufen waren, ging es zu den Universal Studios. Nach einem Besuch im Hard Rock Cafe Hollywood ging es über Beverly Hills und dem Rodeo Drive zum Venice Beach. Dort blieben wir bis zum Abend. Den Tag beendeten wir bei einem super Abendessen im Venice Whaler.

26.06.2008 L.A. -> Disneyland (Anaheim)
Extrafrüh starteten wir in den Tag, um möglichst früh im Disneyland Anaheim anzukommen. Dort haben wir alles mitgenommen, was in der Zeit möglich war. Ein Tag ist für diesen grandiosen Park einfach zu wenig und so blieb “nur” Zeit für Space Mountain, Buzz Lightyear Star Command, Star Tours, Toontown, Thunder Mountain, Indiana Jones Adventures, Pirates of the Caribbean, Splash Mountain, Fantastico, die Disney Parade, das Feuerwerk und Shooopppinnng. Nach 14 Stunden Disneyland fielen wir erschöpft in unser Hotelbett in Anaheim.

27.06.2008 Disneyland -> Palm Springs
Das Hotel in Anaheim war eine Katastrophe und so sind wir wieder früh aufgestanden und Richtung Palm Springs aufgebrochen. Als wir in Palm Springs ankamen wirkte der Ort wie ausgestorben. Die 101° Fahrenheit (38,3° Celsius) waren den meisten wohl zu Viel. Nach einer kurzen Pause im Hotel sind wir dann Richtung Joshua Tree Nationalpark aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin erreichten die Temperaturen dann 110° Fahrenheit (43,3° Celsius). Da der Joshua Tree National Park unser erster Park war, kauften wir hier im Visitor Center unseren Annual Pass, eine Art Jahreskarte für alle National Parks der USA. Danach fuhren wir bis Keys View durch den Park.

Der Jahrespass kostet dieses Jahr 80$. Pro Park kostet der Eintritt einzeln, pro Auto, 25$. Ab dem vierten Park lohnt es sich also die Jahreskarte zu erwerben. Da bei uns noch Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion und Yosemite auf dem Plan standen war klar, daß wir den Pass kaufen würden.

28.06.2008 Palm Springs -> Grand Canyon
Nach dem Besuch des Joshua Tree Parks stand uns heute ein langes Teilstück bevor. Wir starteten mal wieder früh in Palm Springs und machten als erstes einen Abstecher über Palm Desert, wo wir bei Chucky Cheese`s gefrühstückt haben. Gegen 11 ging es dann auf der Interstate 10 durch die Mojave Wüste Richtung Lake Havasu. Am Anfang der Wüste stand ein Schild das man Air Condition im Auto abschalten soll um Überhitzung zu vermeiden. Es war unglaublich heiß und wir haben durchaus einige Autos an Straßenrand mit kochendem Kühler stehen sehen. An der Staatsgrenze zu Arizona wechselten wir auf den Highway 95 Richtung Norden um hinter dem Lake Havasu auf die Interstate 40 Richtung Westen zu wechseln. Kurz vor Flagstaff wechselten wir dann auf den Highway 64. Nach kurzer Zeit erreichten wir Tusayan, dem Ort am Südeingang des Grand Canyon National Parks. Nach der Strecke haben wir es nur noch ins Visitor Center geschafft habe, wo wir noch schnell eine National Geographic Tour für den nächsten Nachmittag gebucht haben.

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